COMUNICATO STAMPA UIL-SGK / 8.5.2020

ISPETTORI DEL LAVORO. COSI NON VA’.

LANDESARBEITSINSPEKTOR/INNEN. SO GEHT ES NICHT!

Il Consiglio Provinciale ha approvato ieri notte la Legge Provinciale sulla ripartenza anticipata.

Il provvedimento anticipa le aperture a livello Nazionale, di una settimana, e senza copertura INAIL. 

Facciamo inoltre notare che gli Ispettori del lavoro, che sono già pochi, sono ancora in modalità di Smart Working – Lavoro Agile, e questo perché mancano i DPI – Dispositivi di Protezione Individuale -.

Ricordiamo che tale compito è di esclusiva competenza Provinciale ed è volto a vigilanza sull'osservanza delle norme di tutela sociale del lavoro, della sicurezza tecnica e dell'igiene del lavoro in tutti i settori economici. 

Riteniamo che le competenze provinciali vadano gestite con serietà e competenza, così certo non va.

Il problema non è solo l’Emergenza Covid 19, che prosegue, ma anche gli ordinari controlli sulla sicurezza sul lavoro, a cui, visti l’alta incidenza degli infortuni su lavoro, va sempre prestata grande attenzione.

Così non si riparte bene, per quanto ci riguarda sollecitiamo tutti gli RLS – Rappresentati dei Lavoratori per la Sicurezza – a vigilare sui posti di lavoro affinchè le attività si svolgano sempre in  massima sicurezza.

La  Segretaria Generale CSR  UIL-SGK
Toni Serafini       Christian Troger


 

Der Südtiroler Landtag hat in der letzten Nacht das Landesgesetz zum vorgezogenen Neustart nach der schweren sanitären Covid Krise genehmigt.

Dieses Landes-Gesetz sieht einen vorgezogenen Neustart im Vergleich zu den gesamtstaatlichen Normen von etwa einer Woche vor, und dies ohne Zustimmung des gesamtstaatlichen Unfallversicherungsträgers INAIL.

Wir weisen überdies darauf hin, dass die Landes-Arbeitsinspektor/Innen, welche in Südtirol im Vergleich zu anderen Provinzen deutlich weniger sind, immer noch im “Smart-working-agiles Arbeiten” zuhause sind, und dies weil die “persönlichen Schutzausrüstungen” fehlen wūrden. 

Wir erinnern daran, dass diese Einrichtung ausschliessliche Kompetenz der Autonomen Provinz Bozen ist, und die Aufgabe hat, die Einhaltung der Normen des sozialen und sicherheitstechnischen Arbeitsschutzes und der Arbeitshygiene in allen Wirtschaftsbereichen der Arbeitswelt Südtirols zu über-prüfen.

Wir erachten auch oder vorallem in dieser schweren Krisenzeit nötig, dass diese bestehenden Landeskompetenzen seriös und pflichtbewusst verwaltet werden sollten. So geht dies wirklich nicht!!

Denn die oben genannten wichtigen Aufgaben, sind nicht nur in dieser andauernden Covid-19 Zeit wichtig zu erfüllen, sondern auch die Arbeitssicher-heitskontrollen umzusetzen, da wir eine deutlich zu hohe Arbeitsunfallfrequenz in Südtirol aufweisen, welche mit vorbeugenden institutionellen Initiativen des Arbeitsinspektorates vermindert werden müsste.

Dies ist kein guter, sondern ein etwas fahrlässiger Neustart, daher fordern wir alle Arbeitnehmervertreter/innen für Arbeitssicherheit (AVAS-RLS) auf, an den Arbeitsplätzen aufmerksam darüber zu wachen, daß die Arbeitstätigkeiten in best möglicher Sicherheit abgewickelt werden. 

 

Das Landes-Sekretariat der Gewerkschaft UIL-SGK
Christian Troger   Toni Serafini