COMUNICATO STAMPA UIL-SGK / 30.01.2020


Esecutivo UIL-SGK: Fisco, Pensioni, Politiche Abitative, Sicurezza sul lavoro. Contrattazione territoriale.

Questi i temi prioritari per il 2020.

Si è riunito nei giorni scorsi l’Esecutivo Provinciale della Camera Sindacale UIL-SGK Alto Adige Südtirol per esaminare i temi prioritari e programmare il lavoro per il 2020.

Punto centrale è stata la questione fiscale che ha visto il primo accordo tra CGIL CISL UIL ed il Governo Nazionale per il taglio del cuneo fiscale, accordo che viene visto come il primo passo per operare una concreta riduzione fiscale, che deve essere estesa anche ai pensionati.

Pensioni, lunedì 27 gennaio è partito il confronto con il Governo, e valutiamo positivamente le richiesti delle Confederazioni Nazionali: introdurre una piena flessibilità di accesso alla pensione a 62 anni per tutti e al contempo prevedere l’accesso alla pensione anche per chi ha 41 anni di contributi. Vanno inoltre valutati i lavori gravosi od usuranti, ed altre situazioni particolari. Obiettivo arrivare ad una riforma strutturale che superi la Legge Monti - Fornero.  

Sulla politica abitativa ha rilanciato la richiesta di aumentare il finanziamento all’IPES per dare la possibilità all'IPES di dare una risposta positiva alle molte domande inevase ed inoltre sollecitiamo la costruzione di case albergo per lavoratori.

Altro punto al centro dell’attività sindacale la Sicurezza sul lavoro. Lavorare sempre più sulla prevenzione e sulla formazione, poi servono più controlli da parte degli enti preposti.

L’Esecutivo UIL-SGK infine auspica il rilancio della contrattazione territoriale che faccia aumentare le retribuzione dei lavoratori e delle lavoratrici.

 

Il Segretario Generale UIL-SGK
Toni Serafini


Gewerkschaftlicher Landesausschuss UIL-SGK:

Lohnsteuern, Renten, Wohnungspolitik, Arbeitssicherheit, territoriale Zusatzverhandlungen.

Dies unsere zu bearbeitenden prioritären gewerkschaftlichen Themen für das Jahr 2020.

Vor einigen Tagen war der gewerkschaftliche Landesausschuss der UIL-SGK in Bozen einberufen, um unsere diesjährigen prioritär zu bearbeitenden gewerkschaft-lichen Themen festzulegen.

Ein zentraler Punkt war das Mitte Jänner 2020 in Rom mit unseren Gewerk-schaftsleitungen CGIL, CISL und UIL und der neuen Regierung Conte 2  getroffene, lang ersehnte Abkommen zu einer Verminderung der Lohnsteuerbelastung ab der zweiten Hälfte des Jahres 2020 für niedrige bis mittlere abhängige Arbeits-einkommen um 3 Miliarden Euro. Dies gilt bisher nur für abhängige Arbeit, und sollte nach unserer Meinung auch auf die niedrigen bis mittleren Renteneinkommen ausdgedehnt werden.

Zur Rentenfrage ist nun ebenfalls nach der lange von uns Gewerkschaften ersehnten Rückkehr zu einer vernünftigen sozialpolitischen Absprache mit der römischen Regierung am Montag, 27. Jänner 2020 ein Diskussionstisch mit den großen Gewerkschaftsbünden CGIL, CISL und UIL eingerichtet worden. Dort verlangen wir Gewerkschaften in Italien die Einführung einer vollen Flexibilisierung des Renteneintritts mit 62 Jahren Alter für alle, und für all jene einen möglichen Renteneintritt nach 41 Rentenversicherungsjahren (2.132 Versicherungswochen).  

Ebenfalls soll die bisher geltende Schwerarbeiterregelung überprüft werden. Und insgesamt wollen wir zu einer organischen, strukturellen Reform kommen, welche die starken gesetzlichen Rentenkürzungen der Regierung Monti-Fornero von 2011 überwindet. 

Was die Landeswohnbaupolitik betrifft, fordern wir bei der derzeit in Diskussion befindlichen Wohnbaureform die Aufstockung der Geldmittel für eine zeitgemässere, schnellere Umsetzung der nach dem Bedarf vorgesehenen Landessozialmiet-wohnbauprogramme des WOBI-IPES, wo wir derzeit mit ca. 1.000 fehlenden Sozial-wohnungen stark im Verzug sind. Ebenfalls sollten die Anzahl der Arbeiterwohn-heime ausgedehnt werden, weil auch in diesem Bereich eine große Zahl von Gesuchen in der Warteschleife sind und zu lange nicht entsprochen werden kann.

 Ein weiteres Thema ist unser gewerkschaftlicher Einsatz für eine bessere Arbeitsssicherheit. Dabei sollte mehr in die Vorbeugung von Arbeitsunfällen und die Bildung einer umfassenderen Kultur der Arbeitssicherheit investiert werden, aber auch die Kontrolltätigkeiten an den Arbeitsstätten Südtirols sollten zur Vorbeugung von den zu vielen auch schweren Arbeitsunfällen (2019: 16 tödliche und über 15.000 Arbeitsunfälle!!) verstärkt werden.  

Unser gewerkschaftlicher Landesausschuss der UIL-SGK wünscht sich überdies eine Potenzierung der territorialen Zusatzverhandlungen, um damit das verbreitete zu niedrige Lohnniveau der abhängig Beschäftigten in Südtirol zu erhöhen und an die teuren Lebenshaltungskosten anzupassen. 

Der Vize-Landessekretär UIL-SGK

 


Christian Troger